Archiv für den Monat Juli, 2010
Sie haben viele Fragen und kaum Antworten?
Dann habe ich da eventuell etwas für Sie. Sonntag beim Zappen durch das TV-Programm bei einem meiner Lieblingssender Astro.tv hängen geblieben. Ich saß da nur mit offenem Mund und dachte mir, das Ding musst Du haben, praktisch als Antwort auf alle meine Fragen:
Natürlich ist Daniel Kreibich verzaubert, wie fasst alle bei astro.tv, hier geht es aber um das Angebot, ein wirkliches Schnäppchen. 199,00 Euro für einen Diamanten aus Glas – ist doch fast geschenkt. 900 Gramm Glas, reines Glas. Sie finden das zu teuer? Na der Mann legt noch eine Postkarte dabei. Auf dieser Postkarte kann man seinen Fingerabdruck (praktisch als Teil seiner Energie hinterlassen), das ganze schickt man dann ein, und der gute Daniel empfängt dann eine Botschaft und diese schickt er einem zurück. Wofür ich dann noch den Diamond of Eternity brauche erschließt sich mir nicht so ganz.
Immer noch zu teuer?
Fragen wird man sich stellen müssen …
… aber wie bei so vielem, vielleicht auch mal in eine andere Richtung.
Um es vorweg zu nehmen, ich finde das was auf der »Loveparade« passiert ist, tragisch. Sehr tragisch, und es wäre mit Sicherheit zu verhindern gewesen. Allerdings werfen sich für mich doch Fragen oder Beobachtungen auf, die ich irgendwie nicht so stehen lassen kann.
Was mich als erstes wunderte, war das die Loveparade auf diesem Gelände eines ehemaligen Güterbahnhofes stattfand. Was bitte hat das noch mit der Loveparade von 1989 zu tun? Für mich ein Zeichen, das man mit diesem Namen, der mit dem Ursprung dieser Veranstaltung wenig zu tun hat, Kasse machen will, und wie sich ja nun heraus stellte, Kasse auf Kosten von Menschenleben. Wie bitte kann ich eine Veranstaltung für 250.000 Menschen anmelden, und dann 1 Million Menschen auf das Gelände lassen? Wobei mit der 1 Million Menschen habe ich so meine Zweifel. Ok, die Loveparade ist damit Geschichte, war sie für mich schon 2006.
Robert Lebeck Ausstellung –Focke Museum Bremen
Für den August habe ich noch die Ausstellung über Robert Lebeck im Focke Museum auf dem Plan, und da der Blog derzeit unter einem Sommerloch leidet, hier dann mal der Programmhinweis:
Robert Lebeck, 1929 in Berlin geboren, arbeitete rund 30 Jahre als Fotoreporter für den Stern. Er war Chefredakteur des Magazins Geo und fotografierte für Revue und Kristall. Mit seinen Fotografien schrieb Lebeck Zeitgeschichte und prägte den Bildjournalismus in Deutschland seit den 1950er Jahren. 1991 erhielt er den Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie, 2007 als erster Fotograf den Henri-Nannen-Preis für sein Lebenswerk.
In seiner aktiven Schaffensperiode zwischen 1955 und 2005 gelangen Robert Lebeck Aufnahmen, die zu Ikonen der Fotografie wurden und sich in das kollektive Gedächtnis eingeprägt haben. Sie zeugen von seinem unglaublichen Gespür, im richtigen Moment den Auslöser zu drücken. Gerade in diesen ungestellten Situationen, die er mit fast voyeuristischem Blick festzuhalten vermag, liegt die hohe Qualität seiner Bilder. Porträts von Schauspielern, Politikern und Künstlern wie Romy Schneider, Willy Brandt, Joseph Beuys oder Günter Grass zeigen überraschende, oft unbekannte Facetten dieser häufig fotografierten Persönlichkeiten.
Die Ausstellung im Focke-Museum zeigt eine Auswahl von über 200 Porträts und Reportagefotografien. Begleitet werden sie von seinen gedruckten Reportagen, die einen umfangreichen Einblick in die Zeitschriftenlandschaft der Nachkriegszeit in Deutschland vermitteln.
Quelle: Focke Museum Bremen
Klimaanlage ?
Klar haben wir, allerdings sieht das dann so aus, das die Außentemperatur bei 35 Grad liegt, und im Büro ist es 22 Grad. Einen Besuch im Klimahaus in Bremerhaven kann ich mir daher wohl sparen.
Auf der Suche nach der richtigen Temperatur für die Klimaanlage bin ich dann in Wikipedia über folgendes gestolpert:
Das Sick-Building-Syndrom wird fälschlicherweise nur mit Klimaanlagen in Verbindung gebracht. Wie das Wort Syndrom andeutet, müssen jedoch mehrere Kriterien gleichzeitig vorliegen, um Symptome auszulösen. Das Wohlbefinden in klimatisierten Räumen ist von insgesamt sechs Hauptfaktoren abhängig, wovon allerdings nur die ersten beiden der nachfolgend genannten Hauptfaktoren von Klimaanlagen beeinflusst werden können. Erst bei Erfüllung aller Kriterien kommt es nicht zum Sick-Building-Syndrom.
- Behaglichkeit ist gegeben
- Luftqualität stimmt (Frischluft statt Umluft)
- Körperlicher Gesundheitszustand ist zufriedenstellend
- Arbeitsplatz ist optimal gestaltet (kein Lärm, ausreichende Beleuchtung, keine spürbaren Hochhausschwingungen)
- Arbeitsklima ist angenehm (kein Mobbing, keine innere Kündigung, kein Burn-Out).
- Angenehme und interessante Tätigkeit wird ausgeführt.
Denn ganzen Text zum Thema Klimaanlagen gibt es hier. Zu den einzelnen Punkten sage ich an dieser Stelle mal nichts, sondern lasse diese einfach wirken … Angenehme und interessante Tätigkeit wird ausgeführt [Setzen Sie hier bitte ein breites Grinsen des Autors ein].
Es soll schon Leute gegeben haben, die sich fast geschlagen hätten, bezüglich der Einstellung der Klimaanlage und ob Fenster auf oder zu.
Ich liebe den Sommer trotzdem!
Google feiert die Erfindung des LSD …
… war zumindest mein erster Gedanke:
Ist natürlich Quatsch, es ging vielmehr um Josef Frank. Wenn ich mir allerdings die Entwürfe von ihm so anschaue … vielleicht doch LSD?
Und wie haben Sie das Spiel um Platz 3 gesehen?
Ich muss gestehen, ich habe es nicht gesehen (3 Wochen Urlaub während einer Fußballweltmeisterschaft führt bei mir irgendwann zu einem Fußball Overkill im Kopf).
Statt dessen saß ich in netter Begleitung im Cafe Sand und der Erkenntnis:




