Archiv für den Monat August, 2009
Viertelfest 2009 … (Teil 2)
Da standen wir, ohne Bier … und ein ungeschriebenes Gesetz für einen Bruderabend lautet: “Wechsel nie im laufe des Abends die Biermarke”.
Wo sind wir dann gelandet? Im Becks Bistro. Schon ewig nicht mehr hier gewesen, und ich muss sagen, dem Laden hat nach dem Rauchverbot in Gaststätten der Umbau gutgetan. Hell, freundlich, nett …, siehste, nicht jeder Laden ist zum meckern, oder doch?
Also, wir gratulieren dem Becks Bistro zum teuersten Bier der Stadt. 3,90 Euro für ein 0,5 Becks, da überlegt man sich dann wirklich, wie lange man es sich noch leisten kann, wegzugehen.
HerrNic ist da ja recht schmerzfrei, wenn Geld da ist, kann es auch ausgegeben werden. Richtig. HerrLübke war natürlich schlau, und bestellt sich ein “kleines Bier” (also wohl ein 0,3) für 2,50 Euro. HerrLübke ist da wiederrum recht schmerzhaft, wenn Geld da ist, dann kann es auch gespart werden.
Das Gesicht von HerrnLübke war unbezahlbar, nach dem Blick in die Getränkekarte:
Das ist doch ein vernünftiger Preis, das macht dann für einen 1/2 Liter Bier 5,00 Euro, was ja nun wieder in keiner Relation zu dem Preis von dem 0,5 Bier steht. Wer hat hier nun gespart? Aber es war halt schon immer etwas teurer in der ersten Reihe zu sitzen, sprich direkt am Marktplatz. Schön fand ich übrigens auch die Beschreibung des Bieres in der Karte:
Becks: Kosmopolitischer Biercharakter mit hellgelbem Glanz. Die Schaumkrone ist füllig und kompakt. Florale Hopfenaromen bieten puren, frischen Pilsgeschmack. Schlank, trocken mit herbem Ausklang.
Könnte man das besser beschreiben? Darauf nehmen wir noch eins ….
1 sagte etwasTwestivals in Bremen
Seit einigen Tagen kursiert der Termin des Bremer Twestivals durch Twitter und ich habe mal Karten für HerrnNic und mich besorgt.
Das ganze startet am 10.09.09 um 19:00 im Lift / Ostertor.
Was man sich darunter vorzustellen hat? Da habe ich bisher noch nicht wirklich eine Ahnung. Man wird den einen oder anderen treffen, den man bisher nur über Twitter kennt, sich entweder nett unterhalten und nach 120 Zeichen jeden Satz mit #Twestival_hb abschliessen, oder jeder sitzt in einer Ecke des Raumes und twittert vor sich hin.
Ich bin auf jeden Fall gespannt (nicht wahr MissEvil? …) was an dem Abend so passiert, ich werde berichten.
Steine stapeln… oder: Bin ich Luke Skywalker?
Ich muss zugeben, ich bin letzten Mittwoch kläglich gescheitert. Als Johann da “seine” Steine zusammengebaut hat, sah das alles so einfach aus. Der Leser muss sich das leider nur vorstellen, wie HerrSch. vor einem Haufen Steine sitzt, die immer wieder zusammenfallen. Leise flucht er vor sich hin, denn die Spaziergänger können ja das kleine grüne Männchen nicht sehen, mit dem HerrSch. da sitzt:
Du darfst niemals vergessen: Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität!
Ich geb dir gleich Realität … aber ich werde es weiter versuchen.
Gestern nun, kam Johann mit einer neuen Variante:
Ist klar, sieht doch wieder mal ganz einfach aus ….
Viertelfest 2009 … (Teil 1)
… war wieder mal so ein Abend, wo wir uns gefragt haben, was machen wir eigentlich hier? Es war wieder einer dieser Samstagabende, an denen man meint, doch unbedingt weggehen zu müssen. Ehrlich gesagt, verbringe ich die Samstage inzwischen lieber mit dem Hund vorm Fernseher und gehe unter der Woche weg.
Ich gebe zu, es war meine Idee, das wir aufs Viertelfest gehen, somit haben wir das dann mit einem “Bruderabend” verbunden. Es ist jedes Jahr das gleiche, Fressbude an Fressbude, und da wo wirklich etwas stattfindet, ist es hoffnungslos überfüllt.
Wer schlau ist, bringt sich schon mal seine Getränke selber mit, trotzdem (liegt wohl auch an meinem Alter) landet man dann in dem einen oder anderen Laden. Als erstes sind wir auf der Terrasse vom Cafe Engel gelandet. Ach ja, der Engel, das waren noch Zeiten … kleines Bier 2,40Euro, geht ja noch, allerdings habe ich mich hier echt gefragt, was nun schädlicher ist, die Zigarette die ich rauche, oder das Glas aus dem ich trinke, aber komm, wir wollen nicht meckern, der Service ging reibungslos, aber letztlich sitzt man da auch nur und schaut den Massen beim vorbeigehen zu, einfach nur langweilig.
Rüber auf ein Bier ins Casablanca. Hier braucht man sich keine Sorgen bezüglich der Hygiene der Gläser zu machen, denn nach geschlagenen 20 Minuten hatten wir immer noch kein Bier auf dem Tisch.
Na, das Viertelfest kam für den Besitzer bestimmt sehr überraschend an dem Abend, ein Tresen voller leerer und ungespülter Gläser, und keiner merkt das dann wohl irgendwann nichts mehr geht.
Das Casablanca war so Mitte der 80er für uns der Szene Laden schlechthin, lass uns mal auf einen Milchkaffee ins Casa … Das muss dann um 2000 gewesen sein, als Barry den Laden an einen Teppichhändler verkauft hat, und seit dem kann man den Verfall des Ladens im Zeitraffer sehen. So kann man ein Pferd auch totreiten … schlecht, ganz schlecht.
Da standen wir, ohne Bier …
Fortsetzung folgt!
Keiner sagte etwasSteine stapeln …
… ich hatte ja vor einiger Zeit, genauer gesagt hier, über das “Steine stapeln” an der Weser berichtet.
Heute habe ich nun Johann getroffen, und Johann baut diese Steine da auf. Zeit dem Künstler doch mal zu huldigen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Und das ist erstaunlich. Ich erzählte ihm, das seine Kunstwerke meistens am nächsten Tag bereits wieder kaputt sind. “Ja, das macht der Wind …” ????
Auf meine Frage, was für einen Kleber er verwendet, guckte er mich nur verwundert an. “Die halten von alleine …” Ja, klar – ich vermutete das Johann irgend einen Gravitonen Strahl verwendet, zumindest etwas in die Richtung, aber dann habe ich es mit eigenen Augen gesehen, und der Witz ist, die Steine halten wirklich von alleine.
Wie das ganze funktioniert, erzähle ich an dieser Stelle nicht, es ist relativ einfach, man braucht nur etwas Geduld. Nächsten Mittwoch werde ich das dann mal selber ausprobieren und berichten.

Der Affe mit den drei Köpfen (Teil 3)
…oder eine Geschichte habe ich noch. Da das ganze nun schon 3 Wochen her ist, hoffe ich doch mal, das ich das ganze noch zusammen bekomme.
Vorab sollte man wissen, die Hauptdarsteller in dieser Geschichte sind ein flüchtender Fahrradfahrer, ein laufender Polizist, ein wahnsinnig schnelles Auto, eine rote Ampel, ein Park und ein HerrSch der mal wieder sämtlichen Verstand ausgehängt hat.
Es ist ein Samstag Abend, HerrSch hat ein “Kaffeedate” im Bürgerpark und
ist mit dem Auto unterwegs. Höhe Polizeirevier passiert dann folgendes (auf der Karte als 1 markiert). HerrSch sieht im Rückspiegel einen Polizisten laut rufend hinter einem Fahrradfahrer herlaufen. Ok, denke ich mir, was geht mich das an, sehe den Radfahrer ebenfalls im Rückspiegel näher kommen und es macht “plock”. Das war das Geräusch, als der Schalter in meinem Hirn auf “ich werde jetzt lustig” umgeschaltet hat, denn innerhalb von 2 Sekunden beschließe ich, den Fahrradfahrer ganz geschmeidig aufzuhalten. Also auf den Fahrradweg mit dem Auto, das hat man ja schon immer im Fernsehen gesehen, dem versperre ich den Weg (siehe auf der Karte unter 2.) steige noch zusätzlich aus und warte das der Fahrradfahrer auf meine Höhe kommt. Der Fahrradfahrer grinst sich natürlich einen und fährt ungeniert mit einem Bogen an mir vorbei. Im Fernsehen sah das immer leichter aus. Verdammt, was mache ich jetzt? Der Polizist (trotz beachtlicher Laufleistung) hat meine Höhe noch lange nicht erreicht. Ich bin ja nicht so, und Stefan hätte Derrick ja auch nicht so einfach stehen lassen. Also, runter vom Radweg, gewendet, ich sammel den Polizisten auf (das wäre dann Punkt 3).
“Fahren Sie, fahren Sie hinterher” … der Polizist fängt an wie wild zu telefonieren. Ich gebe Gas (ha ha, da habe ich schon immer drauf gewartet), und fahre auf die rote Ampel zu (Punkt 4.) – “Soll ich bei rot über die Ampel fahren” – “Natürlich, sonst ist der weg …” – “Cool … “ – “Aber langsam …” – “Schade…”
Der flüchtende Radfahrer ist natürlich schon außer Sichtweite. Wir sind Höhe “SWB Kundencenter” angekommen. “Fahren Sie mal rechts hier in den Park, der muss da irgendwo sein …” – “Äh, in die Wallanlagen?” – “Ja klar, los …” – “Cool…” – “Aber langsam …” – “Ne ist klar …”. Der Typ der mit seinem Hund da stand staunte nicht schlecht (Punkt 5). “Haben Sie einen Fahrradfahrer mit blauem Pullover gesehen?” – “Äh, ja, der ist Richtung Bahnhof”. Wenden und zurück auf die Straße, Richtung Bahnhof. Der Polizist versucht irgendwie einen Streifenwagen aufzutreiben (als ob mein Auto nicht reichen würde), nichts zu machen, der Flüchtige ist uns abhanden gekommen.
Verdammt denke ich mir, das ist ja nun auch nur ne halbe Geschichte und überlege den Polizisten an der Kreuzung (Punkt 6) einfach rauszuschmeißen. Na ich bin ja nicht so, habe ich den Mann zurück zum Revier (also zu Punkt 1) gebracht. “Sie haben aber wirklich gut reagiert …” – Klar denke ich mir, bescheuert bin ich … weiter nichts. Jetzt komme ich auch noch zu spät, und wenn ich diese Geschichte als Entschuldigung anbringe, ist das Date eher beendet als es begonnen hat.
Zwischen Sex auf Mallorca …
… und Storys die meisten mit “Total Irre …” anfangen, kann einem doch so ein kleiner Fehler schnell mal unterlaufen. Danke an die Bildzeitung für diesen Lacher am morgen …
Letztlich ertappt man sich dann schon selber bei der Frage: “Hä? Habe ich etwas nicht mitbekommen?”
Na werter Leser, finden wir den Fehler?
Beim ersten Date …
… will man ja nichts verkehrt machen. Daher dachte ich an einen “netten” Kuchen. Kann man doch bestimmt vorbehaltlos anbieten …

In meinem REWE gibt es eben nichts, was es nicht gibt ….

