SCHUPPEN21

I SURVIVED FLIGHT #815

Archiv für den Monat Mai, 2009

DFB Pokal

Jedes Mal, wenn ein Fußballkommentator sagt "Bei nassem Rasen wird der Ball beim Aufkommen schneller", stirbt irgendwo ein Physiklehrer.

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Keiner sagte etwas

Fast fertig, aber nur fast …

Schon interessant, wenn man so einen Bau jeden Tag mitbekommt, ein paar Sachen fehlen noch, aber dann ist das Ding abgeschlossen – und den Dom können wir schon lange nicht mehr sehen.

werdersee-dom.jpg

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Keiner sagte etwas

Der war wirklich sauer mit mir (Teil1) …

… dabei meine ich es doch nur gut. Ok, es ist bestimmt nicht lustig, wenn einem ein Eis versprochen wird und man landet in Wirklichkeit beim Tierarzt.

Was ist passiert? Nun, zwei mal im Jahr wechselt Herr Moritz sein Fell (wie die Wohnung in diesen Zeiten aussieht kann man sich vorstellen), im Frühjahr – also praktisch auf die Sommer-Kollektion und dann nochmal im Herbst. Ich würde es übrigens begrüßen, wenn der Hund seinen Kollektionswechsel bei H&M durchführen würde, ich würde da auch 100€ für springen lassen. Nun denn, so ein Fellwechsel hört dann ja irgendwann auf und gut ist. Nur dieses Jahr will das ganze nicht aufhören. Wenn mich jemand fragt, wie der Hund zu Zeit aussieht mit seinen kahlen Stellen fällt mir nur das schüttere Haar von Greta Garbo ein, aber die darf das, ist sie doch inzwischen schon um die 96 Jahre alt. Ja und humpeln tut der Hund auch, wobei es wirklich nicht ersichtlich ist warum.

Also, es wird Zeit zum Tierarzt zu gehen. Da wir ja nun umgezogen sind und ein Tierarzt nicht mitzieht, musste als erstes einmal ein neuer Tierarzt gefunden werden. Die Telefonnummern die Herr Moritz mir gegeben hatte (diese Nummern werden wohl untereinander auf dem Hundeplatz ausgetauscht) stimmten alle hinten und vorne nicht.

Tierärzte sind ein Volk für sich. Allein ein Anruf bei denen ist immer lustig. “Guten Tag, ich hätte gerne einen Termin bei Ihnen – also jetzt nicht ich direkt, sondern mein Hund.” – Schweigen am anderen Ende … “Also mir würde es am Freitag passen wenn …” – “Ich vergebe keine Termine, da können Sie so vorbei kommen …” – (Ne ist klar, das sollte man ja wissen)”Dann müsste ich einmal wissen, wann Sie denn morgens aufmachen, wie gesagt Freitag wäre prima” – Wieder schweigen … “Hallo?????” – “Ja ab 9:00 Uhr können Sie kommen …” – Na geht doch, oder sollte ich das ganze erraten? Ich finde es immer lustig, wenn ich mit Menschen telefoniere, die es anscheinend nicht gewohnt sind zu telefonieren. Na ein Tänzer wird es auch lustig finden, wenn er mit jemandem tanzt der sonst eben nicht tanzt.

Gut, also der Termin steht, der die “neue” Tierarzt(in) ist im Ostertor, da können wir prima hinlaufen hin humpeln …

Fortsetzung folgt …

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Keiner sagte etwas

Kino: Star Trek

Zwar schon ein paar Tage her, das ich den Film gesehen habe, trotzdem, als “alter” Star Trek Fan* gehört der Film zumindest hier erwähnt. Inzwischen sollte ja jeder der den Film sehen wollte, eigentlich auch gesehen haben, daher kann ich ja offen meine Meinung publizieren.

star_trek Die Enterprise kehrt zurück – so, wie man das Team um Captain Kirk garantiert noch nicht kennt! Verantwortlich für die neue, aufregende Vision des größten Weltraumabenteuers aller Zeiten ist Regisseur J. J. Abrams („Mission: Impossible III", „Lost", „Alias"). Mit Hilfe der Drehbuchautoren Roberto Orci und Alex Kurtzman („Transformers", „Mission: Impossible III") betritt er Welten, die kein Mensch jemals zuvor gesehen hat. Und das mit einer neuen und jungen STAR TREK-Crew, die für jedes noch so große Abenteuer bereit ist … Die Filmfiguren um Kirk, Spock, Scotty und Pille sind zwar die gleichen geblieben, doch mit der jungen Darstellerriege um Chris Pine (‚Kirk’), Zachary Quinto (‚Spock’), Simon Pegg (‚Scotty’) und Karl Urban (‚Pille’) legt Abrams bewusst Wert darauf, einen Generationswechsel einzuleiten. Der Film beschreibt die Anfänge der Enterprise, wie z.B. das Zusammenfinden des Teams, die Entwicklung von Kirk zum Captain der Enterprise und natürlich wird auch geklärt, was es mit der Erfindung des „Enterprise-Beamers" auf sich hat. Auch die Nostalgiker werden nicht enttäuscht, denn Ur-Spock Leonard Nimoy ist in einer Gastrolle Teil der Enterprise Crew. Und mit Eric Bana als Bösewicht hat es die junge Mannschaft mit einem in allen Belangen herausragenden Gegenspieler zu tun.

Skeptisch war ich eh, trotzdem bekommt ja alles und jeder eine Chance. Kurz gesagt, der Film selber ist nicht schlecht, sucht man kurzweilige Unterhaltung im Kino, was der Film allerdings mit Star Trek zutun hatte, bleibt mir ein Rätsel. Ich glaube, die Produzenten glauben, man nehme ein Raumschiff, nennt das ganze Enterprise, holt nochmal irgendeinen Schauspieler der vergangenen Serien oder es Films dazu und schon lebt der Mythos Star Trek weiter. Man, den Auftritt von Leonard Nimoy hätte man sich auch sparen können, aber wie gesagt, damit ist es dann ein Star Trek Film geworden. Übrigens, der Auftritt von Leonard Nimoy bei den Simpsons hat mir wesentlich besser gefallen. Die Handlung des Films? Da fängt es eben an, ich habe den Film wohl nicht verstanden, ich habe ja nicht mal verstanden, zu welcher Zeit der Film spielt. Es ist also der junge Kirk, ok – aber spielt das nun nach Captain Archer (zumindest wird er einmal erwähnt, oder war das sein Hund?) oder wie? Ein Romulaner reist in die Vergangenheit um Vulkan zu zerstören und schafft das ganze auch. Interessanter Ansatz die Geschichte mit der “roten Materie”. Aber wenn das in der Vergangenheit spielt, also vor Enterprise, Next Generation, Voyager oder Deep Space Nine, warum ist in der Zukunft Vulkan als Planet noch vorhanden?

Kinders, lasst es bitte sein, solche Kinofilme zu drehen. Das ganze ist gelaufen, es wurde doch alles gezeigt oder etwa nicht?

Für meinen Teil: Die wirklich guten Serien sind Next Generation (sind wir nicht alle schon mal von den Borg entführt worden?) und Deep Space Nine. Ach ich vermisse die Nächte auf dem Holodeck mit Vic Fontaine.

* Ich habe das ganze mal durchgeschaut. Ich habe alle Folgen von Star Trek Next Generation, Voyager und Deep Space Nine. Bei den Kinofilmen? Nur die Filme mit Jean Luc Picard und all die Bücher … unglaublich, das hat nie eine Serie wieder geschafft.

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Keiner sagte etwas

Link Tipp: Erwin Kostedde Interview

Weil wir ihn letztens hier im Blog hatten:

Der ehemalige Fußball-Profi Erwin Kostedde, der von 1980 bis 1982 bei Werder Bremen spielte, spricht im Interview mit dem Fußball Magazin "11 Freunde" (11freunde.de) über seinen lebenslangen Kampf gegen den Rassismus.

via www.citybeat.de

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Keiner sagte etwas

Harry Rowohlt

Durch Zufall am Wochenende über ein Interview mit Harry Rowohlt auf Freitag.de gestolpert. Wer den Mann nur als Penner Harry aus der Lindenstrasse kennt, mehr Infos gibt es hier. Das Interview fand ich sehr erhellend, solche Sätze liebe ich:

Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer.

Absolut. Ich glaube es gibt keinen Politiker der sich annähernd so verändert hat (ob nun zum Vor- oder Nachteil sei einmal dahin gestellt) wie Joschka Fischer. In meinen Bücherregal steht  die Erstausgabe von “Regieren geht über Studieren” von 1987. 22 Jahre ist das her …

Interessant, wie er seine Krankheit Polyneuropathie beschreibt:

Mir sterben die Nervenzellen ab. Meine Nerven in den Fußsohlen sind größtenteils tot. Die, die übrig sind, melden nach oben nur noch bruchstückhafte Informationen. Das Gehirn ergänzt diese dann blitzschnell, aber meistens nur mit Quatsch. Man steht etwa auf Kopfsteinpflaster, und die Füße funken nach oben: Treibsand. Es gibt auch Polyneuropathen, denen signalisiert das Gehirn „Vorsicht, Stufe“, dann gehen sie treppauf, wo keine Treppe ist, und fallen auf die Schnauze. Ich habe mittlerweile gelernt, das Gehirn auszutricksen. Ich ignoriere die Signale einfach.

Das sind Dinge in diesem Leben wo ich mich nur an den Kopf fasse. Sicherlich kann man sich in manchen Lebenssituationen selber nicht trauen (da könnte ich ja einiges zu erzählen) oder man kann seinen Augen nicht trauen (trotz Brille), aber wenn man seinen eigenen Füßen nicht trauen kann …

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Keiner sagte etwas

Da war ich auch noch nie …

schachtwand

Selbst nach fast 4 Jahren gibt es immer noch Teile in diesem Firmengebäude, die ich nicht kenne. Ein Lastenaufzug, den die Bruderschaft (bestehend auf dem HerrnLars, dem HerrnH. und dem Puschel) der Raucher benutzt. So ein richtig fieses Ding, ohne wirkliche Türen, mit Blick auf die nackten Wände. Fast man die Wand an, bleibt das Ding stehen. Ich hätte schwören können, die Sensoren sind in der Wand eingebaut. Sollte ich einmal in der Firma Amok laufen (niemals, absolut niemals …) dann beginnt das dort.

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Aber besoffen bin ich von Dir …

… es gibt solche Tage, da sind selbst Plugins gemein zu einem. Auf den Tag genau ein Jahr. Der meist gelesenste Artikel in diesem Blog, kaum zu glauben wie viele wirklich über den Suchbegriff “Bauer sucht Frau” reinkamen. Auf meinem eigenen SQL Server erscheint dieser Artikel auch bei dem Suchbegriff: “HerrSch blöd”.

Manchmal wirklich unglaublich, wie schnell ein Jahr vergeht, und mir dreht sich immer noch der Magen um. Wie man sich in Menschen täuschen kann – unglaublich.

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Brudertag

brudertag.jpg

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Aus dem Bücherregal: Die Bibel & Ich

Das Buch habe ich blind vom Tisch genommen, bezahlt – ins nächste Cafe und angefangen zu lesen. Ist mir der Mann doch wieder zuvor gekommen. Nach dem ich ja schon sein Buch “Britannica und ich” gelesen hatte, dachte ich mir noch, Mensch sowas sollte mir mal einfallen, aber was für Bücher hätte es schon noch gegeben? Ich habe das ganze dann schnell wieder verworfen, auf die Bibel wäre ich nun nicht gekommen. Allerdings muss ich zugeben, das ich längst nicht so schmerzfrei bin wie A.J.Jacobs. Also, erste Seite aufgeschlagen:

die_bibel Während ich hier schreibe, habe ich einen Bart, mit dem ich aussehe wie Moses. Oder wie Abe Lincoln. Oder wie der Unabomber Ted Kazinsky. Verglichen hat man mich jedenfalls mit allen dreien. Es ist kein gepflegter, salonfähiger Bart. Sondern ein üppig sprießendes Gestrüpp, das meine Augen langsam, aber sicher zu überwuchern droht und mir inzwischen fast bis auf die Brust reicht.

Da ich meine Gesichtsbehaarung bis dato noch nie ungehindert habe wachsen lassen, ist diese Erfahrung ebenso seltsam wie erhellend. Ich bin jetzt Mitglied in der geheimen Bruderschaft der Bärtigen – wir nicken uns im Vorübergehen zu oder wechseln diskret ein verschwörerisches Lächeln. Manchmal tätscheln wildfremde Menschen mir den Bart, als wäre er ein Labrador-Retriever-Welpe oder der Bauch einer Schwangeren.

Ich habe für meinen Bart gelitten. Er hat sich in Jackenreißverschlüssen verfangen und die Tätlichkeiten meines erstaunlich kräftigen zweijährigen Sohnes über sich ergehen lassen müssen. Die Flughafensicherheit stellt mir regelmäßig reichlich unangenehme Fragen.

Aber das ist noch nicht alles: Mindestens drei Mal wöchentlich fällt totsicher der Name ZZ Top. Vor Kurzem hat jemand auf der Straße »He, Gandalf!« gerufen. Und auch mit Steven Segal wurde ich schon verwechselt, was ich besonders kurios fand, trägt der doch bekanntlich keinen Bart.

Was hat ein Bart nun mit der Bibel zu tun? Relativ einfach – die Bibel besteht ja nicht nur aus den mehr oder weniger bekannten 10 Geboten, sondern das ganze ist ja eine Anleitung, was man darf und was nicht, wie man etwas machen soll – und wie nicht. Und dieser Aufgabe stellt sich A.J.Jacobs für ein Jahr.

Danke das er es getan hat, für mich wäre das nicht wirklich etwas …, ich finde schon noch ein anderes Buch.

isbn 978-3-550-08724-0

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