Archiv für die Kategorie 'Kultur'
Robert Lebeck Ausstellung –Focke Museum Bremen
Für den August habe ich noch die Ausstellung über Robert Lebeck im Focke Museum auf dem Plan, und da der Blog derzeit unter einem Sommerloch leidet, hier dann mal der Programmhinweis:
Robert Lebeck, 1929 in Berlin geboren, arbeitete rund 30 Jahre als Fotoreporter für den Stern. Er war Chefredakteur des Magazins Geo und fotografierte für Revue und Kristall. Mit seinen Fotografien schrieb Lebeck Zeitgeschichte und prägte den Bildjournalismus in Deutschland seit den 1950er Jahren. 1991 erhielt er den Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie, 2007 als erster Fotograf den Henri-Nannen-Preis für sein Lebenswerk.
In seiner aktiven Schaffensperiode zwischen 1955 und 2005 gelangen Robert Lebeck Aufnahmen, die zu Ikonen der Fotografie wurden und sich in das kollektive Gedächtnis eingeprägt haben. Sie zeugen von seinem unglaublichen Gespür, im richtigen Moment den Auslöser zu drücken. Gerade in diesen ungestellten Situationen, die er mit fast voyeuristischem Blick festzuhalten vermag, liegt die hohe Qualität seiner Bilder. Porträts von Schauspielern, Politikern und Künstlern wie Romy Schneider, Willy Brandt, Joseph Beuys oder Günter Grass zeigen überraschende, oft unbekannte Facetten dieser häufig fotografierten Persönlichkeiten.
Die Ausstellung im Focke-Museum zeigt eine Auswahl von über 200 Porträts und Reportagefotografien. Begleitet werden sie von seinen gedruckten Reportagen, die einen umfangreichen Einblick in die Zeitschriftenlandschaft der Nachkriegszeit in Deutschland vermitteln.
Quelle: Focke Museum Bremen
Der Hase, ein Ponyhof und Roland Kaiser …
… der ein ganz anderer war.
Manchmal sitzen der Hase und ich uns gegenüber, und frage uns, wo wir uns eigentlich her haben. Eine Beziehung lebt ja auch von dem Blödsinn den man so treibt, und da geben wir uns teilweise beide nichts.
Der Hase twittert ja nun auch, und letztens kam dann folgende Nachricht:
Trippel-Trappel Trippel-Trappel Pony – träller… #Immenhof Kleine Regenpause genutzt…
Das war natürlich eine Steilvorlage für mich, die Immenhofgeschichten – das ich da nicht schon selber drauf gekommen bin, da rennen alles Islandponys rum, und dann dieses Lied:
Daraufhin habe ich erst mal sämtliche Immenhof Internetseiten durchgelesen, ach die Heidi Brühl war schon eine hübsche, und die Ponys – da geht einem doch das Herz auf. Wer mal einen Blick riskieren möchte, der schaue doch einmal hier. Ich bin immer noch unmittelbar begeistert, daher schrieb der Hase dann heute auch:
Trippel Trappel.. Ach lassen wir das, bevor @Herr_Sch wieder nen#Immenhof Koller kriegt…
Recht hat sie, ist auch erst mal Ruhe, bis die DVDs kommen.
Ach ja, da war ja noch etwas mit Roland Kaiser …
Keiner sagte etwas06.11.2010 – Gebucht
Nach dem grandiosen Konzert in Worpswede, habe ich heute die Karten für das Wolf Maahn Konzert in Syke gebucht. Prima, freue mich wie blöde drauf, und hatte dadurch die Gelegenheit auf die Homepage von Syke (wo auch immer das ist) zu kommen.
Bitte entschuldigt liebe Syker, das ich bei dieser Meldung erst etwas mit “kiffen” gelesen habe:
Kaffkieker nimmt zum 1. Mai fahrt auf
Handelt es sich doch hier um: Lernen Sie Land und Leute auf einer Fahrt mit dem "Kaffkieker" kennen, einem Triebwagen aus den 60er Jahren. Gemütlich geht es durch die Naherholungsgebiete zwischen Weser und Hache. Ab 1. Mai fahren die Züge an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat bis zum 3. Oktober.
Ach Gott, jetzt schreibe ich hier schon über regionale Nachrichten, aber interessant klingt das schon … irgendwie … naja.
3 sagten etwasIrgendwo in Deutschland …
… in diesem Fall, Music Hall Worpswede. Muss jetzt eigentlich das 7te oder 8te Konzert von Wolf Maahn gewesen sein.
Krank sein zählt nicht (der Rücken und die kommende oder gehende Grippe – keiner weiß es so genau), also hat Herr Lübke mich mitgeschleppt, so eine Karte lässt man eben nicht einfach verfallen. Da der Herr Maahn inzwischen auch um die 40 ist, wie wir alle (Spaß beiseite, der Mann ist 55 Jahre alt wie ich gerade gesehen habe) gab es natürlich auch die Möglichkeit sich Sitzgelegenheiten geben zu lassen. Ist ja immer witzig, am Anfang des Konzertes stehen noch alle, bei einem Durchschnittsalter von 40 ist der Veranstalter dann aber auch so schlau, und stellt entsprechende Sitzmöbel erst mal an den Seiten auf, wonach sich dann im laufe des Konzertes das ganze in ein Sitz- und Stehkonzert wandelt.

Was mich bei dem Mann immer wieder irritiert ist (und jeder der Gitarre spielt wird mir da beipflichten) das er linkshändig die Gitarre spielt, naja werden einige sagen, das ist ja nichts besonderes, wenn nicht die Saiten auch noch verkehrt (also e h g D A E) aufgespannt wären. Man könnte also sagen, er spielt Gitarre spiegelverkehrt.
Erkenntnisse des Abends? Zum einen der Satz:
“Manche kommen um zu hören was sie noch nicht kennen, und andere kommen um zu hören was sie schon kennen”. Die neue CD ist auf jeden Fall gelungen.
Und …
Keiner sagte etwasUrban Art
Wenn ich Kunst mag, dann ist es zum Beispiel “Urban Art”. Das eine oder andere Bildfundstück hatte ich hier auch schon veröffentlicht. Derzeit hat die Weserburg eine Ausstellung zu diesem Thema:
Werke aus der Sammlung Reinking
Urban Art ist allgegenwärtig. Ungefragt hinterlässt sie ihre Spuren und Zeichen im Stadtraum. Mit Stickern, Postern, großflächigen Wandgemälden und Schablonengraffiti erobert sie sich den öffentlichen Raum. Ihre Galerie sind die Straßen der Welt. Was mit Graffiti in den amerikanischen Großstädten der Ostküste vor nunmehr 40 Jahren begann, hat sich mittlerweile entscheidend weiterentwickelt. Auch wenn die meisten Aktionen immer noch anonym und illegal entstehen, handelt es sich nicht mehr ausschließlich um ein Phänomen der Jugendkultur. Viele Akteure haben sich von der Bildsprache des Graffiti-Writing emanzipiert und neue Ausdrucksformen erprobt. Mit subtilen und humorvollen, bisweilen auch offensiven Eingriffen in das Stadtbild versuchen sie eingeübte Sehgewohnheiten aufzubrechen. Ihnen geht es dabei in aller Regel nicht um die Beschädigung urbaner Infrastruktur, sondern um einen Dialog mit der Öffentlichkeit
Wunderbare Ausstellung, einfach mal hingehen. Wer sich mehr für Urban Art interessiert, der kann einmal hier schauen, und über die Bremer Szene kann man hier einiges erfahren, ein neues Projekt läuft ab August 2009 in Bremen.
Gisèle Freund – Porträts und Reportagen
Derzeit läuft eine Ausstellung im Focke Museum über Gisèle Freund, die ich dem geneigten Leser hiermit ans Herz lege.
Gisèle Freund (1908-2000) wurde als Fotoreporterin für die Zeitschriften Life, Time Magazin, Picture Post und für die Agentur Magnum berühmt. Darüber hinaus machte sie sich als Porträtistin der internationalen Literatur-Avantgarde von Paris und als Theoretikerin der Fotografie einen Namen.
Die Porträts Gisèle Freunds sind Momentaufnahmen großer Intensität. Während sich die literaturbegeisterte Fotografin mit den Autoren unterhielt entstanden fast beiläufig einzigartige Porträts von Bertold Brecht, Anna Seghers, Alexej Tolstoi, Simone de Beauvoir, Walter Benjamin, Hermann Hesse, Virginia Woolf und Stefan Zweig und vielen anderen.
Die Ausstellung im Focke-Museum zeigt 140 zum Teil handsignierte Werke. Ein Filminterview und Bilder aus dem persönlichen Umfeld Freunds ergänzen das fotografische Lebenswerk.
Wer Interesse hat, die Ausstellung geht noch bis zum 4. Oktober 2009. Nähere Infos gibt es hier.
Kunst im öffentlichen Raum …
… ist ein Vermutung für diese Ansammlung von Steinen direkt am Weserufer, oder die Schwerkraft ist an dieser Stelle aufgehoben:
Nähere Informationen zu der Aktion “Kunst im öffentlichen Raum” findet man hier, allerdings konnte ich dieses Projekt dort nicht finden.
Diese Ansammlung von Steinen stand eigentlich schon letztes Jahr an dieser Stelle, allerdings meinte dann wohl jemand das ganze wieder zerstören zu müssen. So ist das hier in Bremen.
Letzte Woche bekam das ganze dann wohl wieder eine Chance, ich frage mich ernsthaft wie diese Steine zusammenhalten …. mir gefällt es.

Kultur: “Lange Nacht der Poesie” …
… im Alten Fundamt am Donnerstag, 19.03. – 19.30 Uhr und 22:45 Uhr
Lyrik und Lyrikübersetzungen, vorgetragen von Übersetzerinnen und Übersetzern sowie Autorinnen und Autoren aus Niedersachsen und Bremen.
Die “Lange Nacht der Poesie” ist eine Veranstaltung unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission und in Kooperation mit dem Verband deutscher Schriftsteller Niedersachsen/Bremen, dem Bremer Literaturkontor e.V. und der Kulturinitiative Altes Fundamt.
Nähere Infos gibt es hier.
Das ist doch nur wegen der Romantik
Es muss so 1988 gewesen sein, als ich das letzte Mal im Zirkus Roncalli war. Damals war noch eine Zeit, die von anderem Gedankengut geprägt war, ach was waren wir politisch engagiert, man konnte uns eigentlich nicht wirklich etwas recht machen. Und da kam dieser Zirkus damals, mit einem “neuen” Konzept, Poesie-Zirkus nannte man das damals und Pic, der Clown mit den Seifenblasen, zeigte uns das man auch mit ganz simplen Dingen die Herzen berühren kann.
Wir haben damals alles aufgesogen, was es da gab, sassen auch wenn wir die Vorstellung nicht besucht haben im hauseigenen Zirkuswagen-Restaurantbetrieb, hipp war: “Lass uns mal auf einen Kakao mit Sahne zu Roncalli. Natürlich hatte jeder auch zwei passende Kaffeebecher, (redlich käuflich erworben) Poster, Buttons, T-Shirts und selbstredend das Buch, welches ich heute noch habe. Bis heute bin ich allerdings noch sauer auf Renè Strickler, der damals eine gemischte Raubtiergruppe hatte. Nun hatte der Renè eine Meinungsverschiedenheit mit einem seiner Tiger, (oder war das umgedreht? Na auch egal) und wenn man mit einem Tiger eine Meinungsverschiedenheit hat, kann man sich ja denken, wie das ausgeht. Der Renè kam dann ins Krankenhaus und die Nummer wurde abgesetzt ausgesetzt. Das hat der mir damals versaut, bis heute habe ich Renè Strickler nie live gesehen – und da bin ich wirklich nachtragend.
Zwanzig Jahre später, ist der Zirkus wieder in der Stadt, und damit der HerrSch. das auch wirklich mitbekommt, haben die Plakatierer mal eben zwei Plakate direkt an mein Schaufenster Wohnzimmerfenster gehängt. Wer jetzt denkt, da bekommt man etwas für – der liegt falsch, ich habe da nichts von, sieht nur lustig aus, weiter nichts. Trotzdem kommt einem dann kurz der Gedanke, Ende November, den Tag Abend im Zirkus verbringen. Wäre doch mal ganz was anderes, eben wegen der Romantik. Das fängt dann aber schon an, mit der Überlegung, mit wem bitte gehst du da hin? Ich wüsste da natürlich schon jemanden, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema. Also kommen wir zum wesentlichen, denn die Karten kann man ja online bestellen. Also, Tag ausgewählt, zwei Sitzpläze vorderste Reihe macht pro Stück 15,00 Euro. Oh, das ist günstig … da buche ich … halt, das ist ja für die Nachmittagsvorstellung … Mist … Also Nachmittags habe ich an dem Tag schon was vor, also das ganze sollte ja Abends sein, also Tageszeit geändert … hat sich erledigt. 40 Euro pro Karte – da steige ich dann aus, denn für zwei Karten wären das schlappe 80 Euro, und das ist definitiv zu viel, ich will ja unter dem Zirkuszelt nicht heiraten und die Karten für 13,00 Euro sind “sichtbehinderte Plätze” und damit ja völlig aussen vor. Einen Pfeiler kann ich auch woanders günstiger anstarren.
Na es sind ja noch 15 Tage hin, entweder ich komme noch zu unerwarteten Reichtum, oder ich lasse mich stumpf einladen, oder … abwarten.
Auf jeden Fall werde ich da rüber fahren, für entsprechende Fotos. Ist doch auch erstmal was.
Und der Renè, der kann mich mal gerne haben, ich mache eine eigene Raubtiernummer mit HerrnMoritz auf. So ist das dann.
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