Author Archive
Der nette Mann vom Wetter …
Nun ist also der Tag gekommen, der Herr Kachelmann steht vor Gericht und die Nation sieht nach Mannheim. So ein sympathischer Mann kann ja eigentlich nicht schuldig sein, oder doch?
Steht es einer Nation zu, den Stab zu brechen, über einen Mann, dessen Schuld erst dann bewiesen ist, wenn sie ihm nachgewiesen wurde?
Schon im Vorfeld wurde ja in allen möglichen Talkshows diskutiert, sogar im öffentlich rechtlichen Fernsehen. Ich stelle mir da wirklich nur die Frage, wer hat denen überhaupt den Auftrag gegeben darüber zu diskutieren?
Egal, an dieser Stelle ein Schwenk. Ich lese ja viele Blogs, manche täglich, manche so nebenbei. Einer dieser Blogs ist der (und wehe hier lacht jetzt einer) von Alice Schwarzer. Diese Frau ist für mich zwar etwas verpeilt, aber manche Ansätze sind vielleicht nicht schlecht. Nun hatte die Frau Schwarzer ja schon einmal etwas über dieses Thema in Ihrem Blog geschrieben, bis ich dann gestern dieses gelesen habe:
Deutschland schafft sich ab …
und dafür bedarf es nicht einmal das Buch von Thilo Sarrazin. Gerne hätte ich etwas zu diesem Thema geschrieben, allerdings kann ich in keine Diskussion einsteigen, wenn ich die Fakten nicht kenne. Ich frage mich ernsthaft, bei allen die da “mit diskutieren”, wer hat das Buch eigentlich gelesen? Die bisherige Diskussion, so weit ich es sehen kann, besteht nur aus Schnipsel die aus dem Zusammenhang gerissen wurden, irgend welchen Satzfragmenten … und da ist es ja nun wirklich leicht darauf rumzuhauen.
Ich habe versucht das Buch zu kaufen – ausverkauft. Das gibt zumindest Hoffnung, das sich einige Leute dann zumindest sachlich damit auseinander setzten. Ich habe es inzwischen als PDF-File vorliegen, somit habe ich zumindest den Text, leider tritt dann aber auch das ein, was ich immer versuche zu vermeiden, Bücher am PC zu lesen. Na dann quäle ich mich halt da durch, sind ja nur 326 Seiten.
Eigentlich wollte ich ja auf etwas anderes hinaus, aber das bedarf dann doch eines neuen Artikels, nur wenn ich die Presse derzeit richtig deute, ist das Thema Sarrazin eh bald Schnee von gestern, steht uns doch der Jahrhundertprozess dieser Republik bevor.
Netbook Premiere
Ich habe wirklich ein Jahr gebraucht, um es dann doch mal mit dem Netbook in ein Cafe zu schaffen. Litfass – sogar kostenloser Hotspot. Kostenloser Hotspot? Ja ist so, allerdings muss man sich erst mal anmelden an dem Hotspot, und dafür braucht man einen Internetzugang. Wie ich in dem Fall dann gerne sage: “Keine Arme, kein Kekse”. In das WLan kommt man nicht rein, woher dann also Internet nehmen, wenn o2 einem nur eine GPRS Verbindung hier anbietet (übrigens ist das die einzige o2 Karte die ich noch verwende)?
Man hat ja sein iPhone, und darüber dann die Anmeldung gemacht … funktioniert wie man sieht:
Perfekt. Gebt mir noch 3 Bier und ich schreibe die “ganze Wahrheit” …
Thorsten Schlösser hatte nichts vorbereitet …
… für diese Geschichte, muss man als erstes natürlich wissen, wer Thorsten Schlösser ist. Dieser Mann ist Makler einer Dokusoap auf VOX mit dem Namen: “Mieten, kaufen, wohnen” und eigentlich ein ganz sympathisches Kerlchen, entspricht er doch nicht dem klassischem Bild eines Maklers. Da kommen also die Mietwilligen, rufen den Thorsten an, geben dem Makler ein Budget vor (in dieser Doku sind das dann Mieten um die 1450,00 Euro kalt) und der Makler zeigt denen dann die entsprechenden Objekte, wobei, und das ist das Tolle, der Makler macht seine “Hausaufgaben” und hat meistens ein zweites Objekt vorbereitet, wenn das erste nicht gefällt, oder er sucht eben weiter. Hier kann man eigentlich sagen, die sog. Courtage ist sinnvoll angelegt, wenn man dann überhaupt davon sprechen kann, ist doch ein Makler so überflüssig wie ein Krebsgeschwür.
Um an wirklich brauchbare Wohnungen in Bremen zu kommen, kommt man manchmal nicht um einen Makler rum. Endlich hatte ich ein entsprechendes Objekt gefunden, Kaltmiete 290,00 Euro, wobei das was für den Makler rausspringt dann noch erträglich ist, also unrealistisch gesehen.
Also dort angerufen, Termin ausgemacht, gespannt sein. Einen Tag vorher ruft die Maklerin mich an:”HerrSch. bleibt es bei unserem Termin?” Was soll so eine Frage, aber vielleicht gehöre ich ja auch zu den Menschen, die Termine, wenn sie denn gemacht sind auch einhalte. Also das ganze nochmal bestätigt, Termin – nächster Tag. Ich denke noch, endlich mal ein Makler der sich auch um dich kümmert, halt wie der Thorsten Schlösser, mehr ein Freund als ein Verkäufer.
Selbstbegegnungen
Manchmal ist es auch wichtig, sich mal wieder selber zu begegnen. Neulich erst geschehen im Litfass, wobei mir der gegenüberliegende Spiegel vorher nie aufgefallen war, nur der Typ kam mir bekannt vor …

Ihr 106 Geburtstag …
Montag war es mal wieder soweit. Das Durchschnittsalter im Haus, wurde innerhalb einer halben Stunde, auf 634 Jahre hochgezogen.
Greta hatte Geburtstag, und somit wurden ältere Herrschaften per Hebebewegungen und diversen Tragetechniken in die erste Etage gebracht.
Rollatoren wurde im Treppenhaus geparkt (ich bin ja nicht so – da ist kein Grund die Miete zu kürzen). Die ganze Veranstaltung ging bis 17:30 Uhr, was zu lauten Abschiedsszenen im Treppenhaus führte. Ich kam natürlich nicht umhin, zu lauschen: “Greta, sehen Sie sich den Johannes Heesters an, der ist inzwischen 106 Jahre, das schaffen Sie doch auch noch locker, so gesund wie Sie sind …”. Setzen Sie doch bitte hier [ …………] etwas ein, was der Autor bei diesem Satz wohl gedacht haben mag.
Die Rache für die Gedanken kam dann am Mittwoch. Die gesamte Hausgemeinschaft (bestimmt auch der Al Jazeera Kämpfer – ist ein Insider, der unter dem Dach wohnt) darf Greta bei Kaffee und Kuchen huldigen, und wer ist als einziger nicht eingeladen?
Versuchungen

Diese Versuchungen sind übrigens absolut kalkulierbar für Herrn Moritz, denn mit steigendem Bierkonsum (Herr Lübke und der Autor guckten die Sportschau, wobei der Autor ständig am kichern war, weil er die Ergebnisse schon kannte) fallen auch entsprechend Chips für den Hund ab.
Kollateralschäden vermeiden …
“Der militärische Fachbegriff Begleitschaden oder Kollateralschaden (von englisch collateral damage; aus dem Lateinischen collateralis für seitlich oder benachbart) bezeichnet in der räumlichen Umgebung eines Ziels entstehende Schäden aller Art durch ungenauen oder überdimensionierten Waffeneinsatz bei nicht-zivilen Aktionen. Beabsichtigte Schädigungen werden im Gegensatz zu Begleitschäden der militärischen Zieldefinition zugeordnet.” Quelle: wikipedia
Gut, ich befinde mich ja nun nicht im Krieg (wenn ich richtig überlege, mit meiner Vermieterin ja irgendwie schon), aber trotzdem war die Vermeidung besagter Schäden der Grund, mal ein paar Tage nichts zu schreiben. Manches kann man eben nicht einfach aufschreiben, sondern das ganze muss mit ein paar Leuten dann doch mal besprochen werden. Einzelgespräche (mit oder ohne Bier) nennen wir das dann gerne.
Ich habe ja immer gedacht, das ich zumindest in einigen Dingen mal schlauer werden sollte – dem ist definitiv nicht so, aber es gibt Hoffnung, und ich bin um die Erfahrung reicher, das man ja immer noch dazu lernt, und vor allem auch dazu lernen darf.
Die Lösung für mich gibt es zum Beispiel auf jeder Etage in unserer Firma (Zuhause hat man so etwas natürlich nicht hängen), man geht nur achtlos daran vorbei, und bemerkt es erst wenn es meistens zu spät ist:

Man beachte bitte lediglich das linke Bild. Das soll jetzt keine Aufforderung sein, den Autor ständig laut anzusprechen, anzufassen oder gar zu schütteln, dieses dürfen derzeit nur 3 Leute, ich möchte nicht ständig geschüttelt werden.
Na die Woche wird ja lustig … (Teil 2)
Der Rechner ist wieder da, und außer dem Gehäuse wurde wohl alles ausgetauscht. Da wäre es einfacher gewesen, mir einen neuen Rechner zu geben, aber war alles auf Garantie. Endlich mal etwas, was glatt gelaufen ist …
Heute dann der erste Schritt in eine neue Lebensqualität – eine Wohnung wurde besichtigt. Aber dazu dann an anderer Stelle … ich muss jetzt erstmal meinen Rechner wieder kaputt konfigurieren.
